Seglerängste

Es geht wieder los. Grüne Segel, nur noch Meer um mich herum zu sehen. Ein guter Freund ist wieder mit an Bord. Es kann nichts schief gehen. Wir sind voll motiviert und warten auf die anderen Mitsegler. Die Zeit der Einschiffung kommt und geht, Touristen stehen am Pier und möchten Informationen zum Schiff, die wir auch gerne geben. Doch wo bleiben die Mitsegler? Alleine können wir das Schiff nicht manövrieren. Der Kapitän ist an Bord, ein Steuermann kommt hinzu und der Koch versucht uns mit Kuchen aufzuheitern.
Wir müssen den nächsten Hafen erreichen, also wird beschossen, dass wir das mit der kleinen Crew schon packen werden und laufen aus. Damit haben wir nicht gerechnet, aber wir machen dennoch motiviert mit. Irgendwie wird das schon klappen.

Im nächsten Moment ist das Schiff voll besetzt, wir “segeln” unter Vollzeug. Doch eigentlich kommen wir nicht voran, da kein Wind weht. Wir stehen auf der Stelle. Dem Kapitän und den Steuerleuten fallen keine Aufgaben mehr ein, die man bei Windstille tun könnte. Also versuchen wir uns bei Laune zu halten und erzählen über unser Leben, unsere Wünsche und Träume, singen Seemannslieder und spinnen Seemannsgarn. Ob wir den Hafen jemals erreichen werden, steht in den Sternen.

Beides sind Szenarien, die so nicht eingetreten sind, von denen ich im Schlaf aber regelmäßig begleitet wurde. Wie so oft hat mein Gehirn versucht, meine Ängste vorm Segeln bildlich darzustellen. Meine Seglerängste – auf das sie niemals wahr werden!

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