Internet

Internet zu haben ist zum einen ein Fluch und zum anderen ein Segen. Während der ersten paar Wochen gab es nur wenige Tage Internet zu Hause. Dadurch habe ich die Zeit sehr viel sinnvoller genutzt: gelesen, mich auf mein Studium konzentriert. Ich war produktiver, würde ich sagen. Aber dann kam das Internet wieder. Auf einmal saß man wieder vor dem Laptop, wusste gar nicht genau, was man im Internet machen sollte. Vorher gab es nur Internet an der Uni und da musste die Zeit zwischen den Vorlesungen sinnvoll gefüllt werden und es wurde nur das wirklich wichtigste erledigt.

Ein bisschen weniger Zeit verbringe ich schon im Internet. Mich hat aber meine Reaktion geschockt, als es kein Internet mehr gab. Ich wusste gar nicht wirklich, was ich nun machen sollte. Gut, am Anfang hat die Uni nicht einmal angefangen gehabt und ich hatte nichts zu tun. Aber dann, langsam und stetig, wusste ich auf einmal, was man auch ohne Internet tun kann. So schlecht war es gar nicht.

Vielleicht sollte ich öfter Internet-freie-Tage einrichten.

Wieso stört es mich überhaupt nicht, kein Internet auf See zu haben?

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