Zeitmanagement

Zeit zu planen ist gar nicht so einfach, wie ich immer dachte. Es kommt doch immer irgendetwas dazwischen. Wenn dann auch noch neue, andauernde Aufgaben dazu kommen, dann gerät dieses filigrane Gerüst der Zeiteinteilung ins wanken.

In den letzten Wochen habe ich versucht, dieses Gerüst wieder aufzubauen und alles darin unterzubringen, was mir wichtig ist. Gar nicht so einfach, zwischen wichtigen Aufgaben zu entscheiden, welche wirklich gemacht werden müssen und anderen, die auch einfach gestrichen werden können.
Früher dachte ich immer, dass die Bücher mit ihrem Priorisieren, Aufgaben wegstreichen und nicht allzu straffem Zeitplan ein wenig übertreiben. Aber im Endeffekt habe ich genau das gleiche gemacht. Unbewusst. Vielleicht aber auch nicht.

Dieses neue Zeitkonzept funktioniert inzwischen ziemlich gut. Ich komme damit klar und inzwischen habe ich sogar wieder Zeit zu schreiben. Das, was wichtig ist, kommt halt doch immer wieder zurück ins Leben =).

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Magic of books

My head passes the surface. I take a deep breath in and breath out again and realise, that nothing has changed in the outside world. It is still grey outside, the cocoa is still steaming and the rain knocks on my window.

Although I didn’t leave the room, I came from far away. Again I finished a book, and it makes me a bit sad, to realise that I will never be able to read that book for the first time ever again. I now know, how it will finish, I know, which changes are going to happen and I know, that I can’t start any book now.
The next book has to fit into the moment. That’s why I still not now, if I should really start a new book, or take a break from reading.

As I can’t decide right now, I first drink the cocoa and eat a piece of chocolate. I still have time, as the stories in books are not running away and won’t change as quickly.

Büchermagie

Mein Kopf durchdringt die Oberfläche. Ich atme tief ein und aus und stelle fest, dass sich draußen nicht viel geändert hat. Es ist weiterhin trübe draußen, der Kakao neben mir dampft und der Regen klopft weiterhin an die Fensterscheibe.

Obwohl ich das Zimmer nicht verlassen habe, bin ich dennoch von weit her gekommen. Schon wieder habe ich ein Buch durchgelesen und mich betrübt der Gedanke, dieses Buch nie wieder zum ersten Mal lesen zu können. Ich weiß nun, wie es enden wird, ich weiß, welche Veränderungen passieren und ich weiß, dass ich jetzt nicht jedes Buch anfangen kann.
Das nächste Buch muss zum Moment passen. Deswegen weiß ich noch nicht, ob ich wirklich ein neues Buch anfangen oder lieber eine Pause einlegen soll.

Da ich mich nicht entscheiden kann, wird erst einmal der Kakao getrunken und dabei ein Stück Schokolade gegessen. Ich habe noch Zeit, denn die Geschichten in Büchern laufen nicht weg und verändern sich nur selten.

Fears of a Sailor

It’s starting again. Green sails, only the sea around to look at. A good friend of mine is also here with me. Nothing can go wrong. We are full of motivation and are patiently awaiting our fellow sailors. The time of the boarding comes and goes, tourists are standing at the pier and asking for information about the ship, which we are happy to provide. But, where are the other sailors? We can’t sail the ship on our own. The captain is on board, a mate joins him and the cook tries to keep us happy with cake.
We have to reach the next harbour, so it gets decided, that we are able to it with such a small crew and start our journey. We haven’t expected that, but we are still full of motivation and somehow it is going to work.

In the next moment the ship is fully occupied, we are “sailing” with all available sails. But actually we are not moving forward, as no wind at all is blowing. We are standing on one spot. The captain and the mates are out of ideas, what else we could do during this calm. So we try to keep ourselves happy and talk about our lives, our dreams and hopes, we are singing shanties and start spinning a sailor’s yarn. If we will ever reach the next harbour is written in the wind.

Both are scenarios, that didn’t happen like that, but filled my head during bed time. Like so often, my brain tried to visualize my fears. My fears of a sailor – to that they will never become reality!

Seglerängste

Es geht wieder los. Grüne Segel, nur noch Meer um mich herum zu sehen. Ein guter Freund ist wieder mit an Bord. Es kann nichts schief gehen. Wir sind voll motiviert und warten auf die anderen Mitsegler. Die Zeit der Einschiffung kommt und geht, Touristen stehen am Pier und möchten Informationen zum Schiff, die wir auch gerne geben. Doch wo bleiben die Mitsegler? Alleine können wir das Schiff nicht manövrieren. Der Kapitän ist an Bord, ein Steuermann kommt hinzu und der Koch versucht uns mit Kuchen aufzuheitern.
Wir müssen den nächsten Hafen erreichen, also wird beschossen, dass wir das mit der kleinen Crew schon packen werden und laufen aus. Damit haben wir nicht gerechnet, aber wir machen dennoch motiviert mit. Irgendwie wird das schon klappen.

Im nächsten Moment ist das Schiff voll besetzt, wir “segeln” unter Vollzeug. Doch eigentlich kommen wir nicht voran, da kein Wind weht. Wir stehen auf der Stelle. Dem Kapitän und den Steuerleuten fallen keine Aufgaben mehr ein, die man bei Windstille tun könnte. Also versuchen wir uns bei Laune zu halten und erzählen über unser Leben, unsere Wünsche und Träume, singen Seemannslieder und spinnen Seemannsgarn. Ob wir den Hafen jemals erreichen werden, steht in den Sternen.

Beides sind Szenarien, die so nicht eingetreten sind, von denen ich im Schlaf aber regelmäßig begleitet wurde. Wie so oft hat mein Gehirn versucht, meine Ängste vorm Segeln bildlich darzustellen. Meine Seglerängste – auf das sie niemals wahr werden!

Future?

It’s semester break. After seven semesters most classmates have now finished their studies and had their last exam. The last time the lights were turned off and a last time they went outside.
The questions: What happens now? And where do you see yourself in 10 years? keep running around in their minds.

To be honest, I had no idea and still have no idea, about what is going to happen. 10 years is a long time. 10 years ago I only hoped to get into the same class as my to this time best friend (it didn’t happen). That I would do an exchange year and study, what I am studying right now, never even crossed my mind.

So, how am I supposed to know now, where I am going to be in 10 years? I didn’t get wiser. I don’t really started the family plan and neither the plan about my career. I’d like to be happy with my life and support all decisions, I ever made –  may it be good ones or bad ones. Some day I want to tell my grandchildren with bright eyes about my adventures.

I am exited, to get to know, where I will be in 10 years. What I am doing, how I decided in the question: Masters or travelling? I still have half a year of studies left, then I may call myself engineer. And then? – I’m going to keep you updated.